Copyright und Teilen

Ich freue mich, wenn ein Post meines Blogs geteilt wird.
Doch bitte beachte unbedingt das Urheberrecht und denke deshalb daran, diesen Blog als Quellenangabe zu nennen.
Danke Schön und Merry Meet!

Freitag, 20. Februar 2015

Seelenwärmer

Copyright A. Simone Melzer
Leute, ich friere so, dass ich mit den Zähnen klappere und die Nase läuft. Wind pfeift hier um meine unterm Dach befindliche Schreibklause und JA, die Heizung ist AN. Und das Frieren, das ich meine, betrifft ganz sicher nicht nur diejenigen, die von zu Hause aus arbeiten...

Home-Office oder nicht: Man kann von Innen raus nach außen frieren...Ihr wisst bestimmt, was ich meine...

Wenn man so von innen kalt ist, dann lohnt sich ein Griff in die Seelenwärmer-Kiste quasi um sich von Innen, am Herzen zu wärmen...dann klappts auch außen wieder.

Seelenwärmer-wie findet man die?
Also ich bin davon überzeugt, dass Du tief in Dir drin die Antwort für DICH kennst. Aber manchmal hakts eben, deshalb hier ein paar Fragen, die Dich in Kontakt mit Dir und Deinem Bedürfnis bringen können:

Was streichelt meine Seele?
Was nimmt mich innerlich in den Arm?
Was zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht?
Was macht mir meinen Alltag schöner?
Was hilft mir, mich JETZT besser zu fühlen?
Was weckt schöne Erinnerungen?


Vielleicht magst Du Dir die Fragen aufschreiben...und Die Antworten dazu auch...vielleicht mit einem andersfarbigen Stift...dann kannst Du Dir diese Aufzeichnungen in die Handtasche stecken, in die Schreibtischschublade legen, in der Hosentasche mit Dir führen oder auch an die Wand pinnen, damit Du im "Man is mir heute  kalt-Notfall" gleich eine Möglichkeit zur Abhilfe findest.
Denn Deine Antworten auf diese Fragen werden sicher eine Art Liste darstellen...und die kannst Du je nach Bedürfnis und nach momentaner Möglichkeit "abarbeiten"

Vielleicht frierst Du innerlich aber gerade so sehr, dass Du Dich weder auf die Fragen noch auf Dich und Deinen eigentlichen Mangel, Dein eigentliches Bedürfnis konzentrieren kannst?

Okay. Dann erzähl ich Dir  hier mal etwas von meinen Seelenwärmern...vielleicht ist etwas für Dich dabei:

-Chai-Tee...ein Gewürztee mit flüssiger Sahne in meinem Fall, ich trinke nämlich keine Milch...macht innerlich  warm und ja läßt mich lächeln...und am Besten kommts rüber, wenn man die heiße Teetasse in bd Hände nimmt, mit hochgezogenen Schultern zum Mund führt und dann auch noch vorsichtig pustet...seufz...schöööööööööööön...
-Kerzen
-bunte gestrickte Socken
-Lieblingsstrickjacke
-Lieblingsschal - JA ich trag den dann auch gern mal drinnen, am Schreibtisch sitzend
-Stulpen an Armen und Beinen...bunt...unbedingt bunt...
-Fotos von bestimmten Menschen oder Orten die mir wichtig sind und an die ich schöne Erinnerungen habe
-Bilder von Türen
-Bildbände von Ländern/Orten, die mich interessieren. Bei mir sind das zB Bali, Montana, Nordsee
-Kekse...ja wirklich Lieblingskekse, selbstgebacken und am schönsten isses wenn die in so einem altmodischen großen Einmachglas mit Bügelverschluß stecken...wenn dann noch ne rot-weiße Schleife dran ist, dann wird mir warm ums Herz...
-Puschelhausschuhe mit Dinkelspelzfüllung...stehen neuerdings in signalrot immer auf meiner Heizung (ich friere öfter ;-) ) ...hat  mir HM geschenkt...die wärmen von außen und innen
-Bücherei...ja wirklich mich macht die Stadtbibliothek hier ruhig und warm und ich lächel und wenn ich dann wieder heim komme DANN
-wieder Bücher-egal ob am Schreibtisch oder auf dem Sofa oder im Bett....ein Meer von Büchern um mich rum und ich hab das Gefühl in den Arm genommen zu werden
-wenns ganz schlimm ist: Sofa, Lieblingsdecke (von der Lieblingstante ein Geschenk) und Lieblingsfilme....also die zähl ich nun besser nicht auf...am Ende brecht Ihr lachend beim Lesen zusammen...oder doch ein Bsp. oder zwei...

                                                                           -Was das Herz begehrt
                                                                           -Eat Pray Love
                                                                           - Practical Magic-Zauberhafte Schwestern
                                                                           -Die göttlichen Geheimnisse der YaYa Schwestern
                                                                           -Filme mit Doris Day...

hach ja...ich habe einen ganzen Schrank voll Filme für Notsituationen...

Und bei nix-geht-mehr-Kälte:

BADEN
am liebsten mit Kerze und Büchern -grins- in Lieblingsbadezusätzen...allerdings mach ich das ausschließlich abends, am Ende des Tages...denn nach dem Baden is bei mir vorbei mit Action...

UIIIIIiiii, beim Aufzählen meiner Seelenwärmer wird mir ganz warm...ich glaub ich bin nun gerüstet und kann mich meinem Tag anvertrauen.

Wobei und womit wird Dir wieder warm an solchen Tagen? Verrätst Du Deine Seelenschmeichler....? Ich würde mich wirklich freuen...einafch die Kommentarfunktion nutzen...

Bisbald
Allzeit Dein ASS







Schadet es keinem, dann tu, was Du willst!


Die kleine Hexe von Ottfried Preußler



Dieser im Titel genannte Satz ist aus dem sogenannten Hexencredo bekannt.
Allein bei dem Wort "HEXE" sträuben sich mir die Nackenhaare...noch immer ist dieses Wort derartig negativ behaftet...
Oft wurde schon darüber geschrieben, was eine Hexe ausmacht und was nicht. Und wenn man sich mal das Hexencredo anschaut, dann kann ich nur sagen: Würde wir alle so denken und handeln...was wär das für ne wunderschöne Welt und Miteinander.

Hier mal zum Nachdenken und  Reinspüren: 

Auf das Hexenrecht wirst Du bauen
in wahrhafter Liebe und rechtem Vertrauen,
lebe und lass alle anderen leben, 
sei mäßig beim Nehmen und mäßig beim Geben.

Zieh den Kreis auf dreimal aus,
und halte alles Böse draus,
die Sprüche werden wirksam sein,
wenn sie geschmiedet sind im Reim.

Die Augen sanft, Berührung zart,
Zuhören vor Reden sei deine Art.
Wächst der Mond, geh sonnenwendig,
tanz und sing das Pentakel lebendig.

Doch heult ein Wehrwolf beim blauen Eisenkraut,
geh der Sonne entgegen, denn der Mond
wird abgebaut.

Wenn der Göttin Mond in neuen Stand
küss´dann zweimal ihre Hand.
Acht´den Vollmond, sei bereit, 
für Sehnsucht im Herzen ist die richtige Zeit.

Lässt der mächtige Nordwind sich spüren,
streich die Segel und schließe die Türen.
Wind aus dem Süden bringt Herzen zum Blühen,
auch Du kannst mit ihm in Liebe erglühen.

Neuigkeiten wird der Ostwind entschleiern,
erwarte und bereite Dich vor auf das Feiern.

Hat der Wind aus dem Westen zu befehlen,
unruhig sind dann die wandernden Seelen.
Neun Hölzer sind für den Kessel gut,
brenn sie schnell mit sanfter Glut.

Der Baum der Göttin ist weise und alt,
schade ihm und ihr Fluch ist Dein Gehalt.
Erreicht das Jahresrad Walpurgisnacht
brenne ihr Feuer in voller Pracht.
Ist das Rad bei Jul arriviert,
dann zünde die Fackeln und Pan regiert.
Alle Pflanzen sollst Du pflegen,
denn das trägt der Göttin Segen.

Die murmelnden Gewässer sind Dein Gewissen,
wirf einen Stein und du wirst es wissen.
In deiner Not wirst Du Dich bewähren
und nicht den Besitz Deiner Nächsten begehren.


Lässt Dich nicht mit den Toren ein,
sie bringen Dich in falschen Schein.
Empfangen und Abschied mit Wärme gemacht,
Dein Herz wird zum glücklichen Glühen gebracht. 

Das Dreifach Gesetz sei Dein leitender Faden,
dreimal bringt´s Glück und dreimal den Schaden.
Wenn Missgeschick regiert dunkle Tage,
auf Deiner Stirn einen Stern dann trage.
Die, die Dich lieben, wirst nie Du betrügen
sonst werden auch sie Dich ins Antlitz belügen.

Zum Schluss noch acht Worte und da gilts:

Schadet es keinem, dann tu, was Du willst!

(aus einer alten wicca-spezial)







Mittwoch, 18. Februar 2015

Ich tu´s schon wieder...mach doch auch mit!

Copyright A. Simone Melzer

Na klar bin ich in sozialen Netzwerken unterwegs! ´Nürlich auch bei Facebook. Und jupp-ich bin da auch in Gruppen...ua in der Gruppe "Abenteuer Homeoffice". Bietet sich bei meiner Art zu arbeiten ja auch an.

Um so mehr hab ich mich über eine neue Blogparade gefreut, die unmittelbar damit zusammen hängt. Die Gründerin dieser Gruppe, Claudia Kauscheder, hat sie ins Leben gerufen. Und so beteilige ich mich gern und hangel mich an den Fragen dazu entlang, die Claudia hier stellt und zu deren Beantwortung ich auch DICH herzlich einlade:

http://abenteuerhomeoffice.at/2015/01/wie-gehts-dir-mit-dem-alleinsein-im-home-office-blogparade/

Doch nun zu meinem "Senf".

Zu meinem "Homeoffice" bin ich vor vielen Jahren kommen...gezwungener Maßen. Eine unter dramatischen Umständen gescheiterte Ehe und darauf folgende schwere Krankheit als mehrfach Alleinerziehende machten mir ein Angestelltenverhältnis in meinem ursprünglich erlenerten Beruf unmöglich. Und wenn ich lang genug geweint, betrauert und beklagt hab, dann ist da ein Punkt...da hör ich dann die Toten Hosen.

https://www.youtube.com/watch?v=I3z-gqLGIKU


Steh auf...!
Genau...ich mußte aus dem was ich hatte, das Beste machen...und so fing alles an.

Ich hab also das, was ich früher nur im Freundeskreis tat, nämlich Kartenlegen, online angeboten und einen eher privaten Blog geführt. Irgendwann wurde ich angeschrieben, ob ich Lust hätte für ein spirituelles Online-Magazin zu schreiben, was ich auch gern tat, bis es eingestellt wurde.
Trotzdem hab ich nie mit dem Schreiben aufgehört...ich habe Notizbücher die meinen vor Ideen und Inspirationen fast berstenden Kopf entlasten sollen...aber Frau muß ja auch noch nebenbei arbeiten, denn ein Buch veröffentlicht habe ich nicht...NOCH nicht...denn ich arbeite akut an meinem Erstlingswerk, dass eigentlich noch bis August im Laden sein sollte...HIMMEL HILF !!

So stelle ich mich heute den Fragen von Claudia Kauscheders Blogparade bezüglich des Homeoffice, die da lauten:

Fühlst Du Dich alleine?
NEIN. Definitiv NEIN. Ich würde die Zeit allein gern genießen...aber ich bin nicht allein. Meistens nicht. So zwischen 9 und 12 an 3 Tagen die Woche...da schon...aber allein im Sinne von einsam...NEIN, definitiv nicht.

Wenn du von einem Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit gewechselt bist:t Wie hast du diese Umstellung "verkraftet"?
Ich hatte anfangs nie Zeit darüber nachzudenken. Heute hab ich Tage, da ruf ich "JUPPIE" und auch -wenige- Tage, an denen ich voller Sorge in der Ecke hock mit Blick auf die Finanzen. Was völlig blöde ist, weil durch meine Lebensumstände ein klassisches Angestelltenverhältnis gar nicht möglich ist...und welcher Arbeitgeber hat schon die sogenannte "Vertrauenearbeitszeit"?


Welche Strategien verfolgst du, um nicht immer "im eigenen Sud" zu schwimmen?
Ehrlich gesagt: Gar keine. Mein Leben ist derartig übervoll, dass ich das nicht brauche. Ich muß meine Kinder täglich zur Schule bringen, mit dem großen Hund Gassi gehen, zum Pferd fahren und durch die Reiki-Masagen die ich anbiete komme ich unweigerlich immer irgendwo mit Menschen zusammen und ins Gespräch. Deshalb wohl, hab ich auch überhaupt keinen Nerv auf Netzwerktreffen...ich muß ehrlich sagen: Ich genieße Ruhe und mein Schlaf ist mir inzwischen heilig...da lob ich mir Facebook...das ist für mich wie ausgehen...man hat Kontakt, aber kann mit fettigen Haaren im Schlafanzug Kekse essend und Trash-Fernsehen laufend Teil haben...

Liebst oder hasst du es, so alleine vor dich hinzuarbeiten?
Wer bis hier her mitgelesen hat weiß, dass auf diese Frage für mich nur diese eine Antwort geben kann:
ICH LIEBE ES.

Wenn Du etwas ändern könntest, was würdest du gern tun oder lassen?
Ich würde gern konsequenter und strukturierter in meiner Schreibklause sitzen...irgendwie ist da immer der innere Schweinehund, der Vielscanner wie Mara Stix es beschreibt, im Hinterkopf der ablaufen läßt, was noch alles gemacht werden müßte, könnte, sollte um dann wirklich und ohne schlechtes Gewissen zu schreiben...aber das Patentrezept dafür hab ICH noch nicht gefunden...wenns einer  hat: Immer her damit!

Schade-schon zu Ende...aber auch diese Blogparade war mir ein Vergnügen...probiers doch mal selbst aus!

Allzeit Dein ASS


Ist das etwa....? Bin ich ...?

 http://www.loslachen.ch/wp-content/uploads/2011/10/knackig-150x150.jpg


Puuuh. Ich hab Montag...Ja ich weiß, heut ist Mittwoch...

Irgendwie werd ich heut gar nicht wirklich wach...ich komm nicht in die Gänge...und wenn ich so durch die sozialen Netzwerke schaue, geht das heut ganz vielen so...

Gassigang mit Hundiwuff in einem gaaaanz seltsamen Licht...so wie Gewitterlicht, aber die Luft riecht gar nicht danach...nicht nach Gewitter...ich bin ein olfaktorisch sensibler Mensch...aber heut riecht die Luft hier...durchsichtig...seltsam...wie nicht vorhanden...und sieht auch so aus..

Die Vögel zwitschern heute auch ganz anders...

Sind das drei Inidzien für...ich trau´s mich gar nicht laut zu auszusprechen...Frühjahr und ist dann mein Befinden bereits die beginnende latent vorhandene Frühjahrsmüdigkeit?

Ich streck mich noch mal durch, in alle Richtungen, was soll ich sagen:

Ich bin also  heute Morgen aufgewacht.
Ich habe grad noch mal die Arme hoch gestreckt, die Knie bewegt, den Hals gedreht…
Es hat bei Allem “Knack” gemacht…
Ich bin zu dem Schluss gekommen: Ich bin… knackig !!

Na gut...dann bin ich nicht frühjahrsmüde...sondern wir kriegen grad einen Vorgeschmack auf Frühling und ich bin auch nicht träge sonder knackfrisch...

In diesem Sinne geh ich nun erst mal:



Copyright A. Simone Melzer


und wart mal ab was Karin Mayer vom www.feenstadl.blogspot.com  zu den heutigen astrologischen Konstellationen zu sagen hat...irgendwem irgendeine Art Schuld für so ein m (i)aues Empfinden geben zu können, machts doch gleich leichter ;-) warum also nicht den Sternen...?

Macht Euch einen knackigen Tag...oder knackt auf dem Sofa ein...es menschelt heut...und das darf auch mal sein...

Allzeit Euer ASS

Samstag, 14. Februar 2015

0oommmmm......

https://anoldpath.wordpress.com/2014/12/27/daily-om-saturday-december-26-2014/

Manchmal weiß man Dinge schon ganz lange...manchmal weiß man auch, dass etwas einem selbst wirklich gut bekommt und weiterhilft, aber irgendwie gehts im täglichen Leben unter. Was bleibt ist dann z.B. das gelegentliche "beschweren" bei einer FreundIn "also ich fühl mich ja in letzter Zeit...SO kann das aber nicht bleiben..." und doch fällt einem nicht das Nächstliegende ein...das was tief in uns eben bekannt ist.

Bei mir ist das der Fall. Und mein, und ich schäme mich nicht es laut zu sagen, ALLHEILMITTEL (abgesehen von 8 Std. Nachtschlaf) ist

Meditation.

Ich kenne durchaus Menschen die dann sagen, oooch nö...so rumliegen oder sitzen und nix tun und überhaupt gehen mir dann immer die Gedanken durch und das soll dann was bringen...usw. 

Fang ich doch mal genau da an: Was bringts?

Meditation verändert uns und unser Leben immer zum Positiven. Und an diesem Punkt möchte ich noch Ursula Karven zitieren, die immer sagt: "Einmal Yoga, ist besser als keinmal Yoga". Das trifft auch auf die Meditation zu (wobei Yoga durchaus einen meditativen Aspekt hat). Und genau DAS ist auch meine Erfahrung.

Gehen wir aber erstmal der Frage nach, warum solltest Du meditieren? Wozu? Was kann Meditation Dir bringen?

Vorne weg natürlich gesundheitliche Vorteile.
Zum Beispiel mindert regelmäßige Übungspraxis chronische Schmerzen, wirkt unterstützend bei Depressionen und Suchtkrankheiten und hat positiven Einfluß auf Psoriasis (Schuppenflechte).

Mediation fördert Konzentration und beschleunigt Denkprozesse und verbessert die Aufmerksamkeit.

Sie verbessert Stressverarbeitung und Du hast mehr Kontrolle über Deine Gefühle, dh sie verbessert die Impulssteuerung und vermindert Ängste.

Insgesamt fällt natürlich auch was für Dein Umfeld von Deiner Veränderung durch Meditation ab...und wenn Dein Umfeld sich in Deiner Gesellschaft wohler fühlt, kommt Dir das wiederum auch zu Gute.
Durch Meditation wird Dein Fähigkeit zur Empathie gefördert, Dein Mtgefühl wird gesteigert und Du bist eher zu selbstloser Liebe fähig. Und gleiches kann Dir so viel leichter entgegen gebracht werden.

Das sind nun nicht nur Aussagen die ich mir ausgedacht habe...nein, ich Blicke auf 15 Jahre Meditationspraxis zurück...mal mehr, mal weniger, mal gar nicht...ich kann durch Beobachtung an mir selbst genau diese Dinge feststellen, die man mittlerweile durch Forschung auch fMRT (funktionelle Magnetresonanztomographie) untermauert hat.

Und womit kannst Du anfangen?
Mit allem! Im Laufe der Jahrhunderte wurden z.B. durch den Buddhismus unzählige Methoden zur Meditation entwickelt. Du darfst alles ausprobieren und für Dich feststellen, was Dir am besten gefällt, am wohlsten tut oder auch was am besten in Deinen Alltag paßt.

Hier nur ein paar Anregungen:

Setz Dich mit geradem Rücken auf einen Stuhl oder ein Kissen. Lege Die Hände locker auf die Oberschenkel und schließe die Augen. Lausche nur Deinem Atem und spüre wie er in Dich hinein und auch wieder aus Dir heraus fließt.
Eine Steigerung wäre schon beim Einatmen "ICH" und beim Ausatmen "BIN" zu denken oder zu sagen.

oder

nehmen wir einmal an, Du mußt abwaschen. Das kann durchaus einen meditativen Aspekt haben, wenn Du Dich tatsächlich auf das konzentrierst, was du da tust. Also wenn Du beim spülen bist, bist Du beim Spülen, Deine Augen verlieren sich im Schaum des Beckens und Deine Bewegungen werden wie automatisiert.

Auch hier reichen Momente...60 Sekunden zum Beispiel... eine einzige Minute kann sooo lang sein...

Es geht hier erstmal nicht darum sich besonders gerade zu halten und dann min ne Stunde und dazu noch völlig entspannt, ungestört und konzentriert und zentriert zu sitzen...wir sprechen hier von 60 bewußt stillen Sekunden.

Oder Du gehst spazieren. Es gibt tatsächlich sogenannte "Gehmediationen". Ich mach so etwas am liebsten Barfuß, morgens früh auf dem Rasen. Es geht um das bewußte Fühlen, im Hier und Jetzt nur wahrnehmen, was Du unter Deinen Fußsohlen spürst, wie jeder Schritt und jedes Gefühl weitergleitet wird zu den Knöcheln, den Knien, der Hüfte und was es da macht...wie sich die Bewegung und die Gewichtsverlagerung bemerkbar macht. Ohne Ablenkung durch Kinder, Hund, Freund/Freundin etc.

Die meisten scheitern an der Meditation, weil sie mit der Erwartung rein gehen, das es nur SO aussehen darf und man sich nur SO dabei fühlen darf und man auf gar keinen Fall irgendwelche Gedanken haben darf.

Mumpitz.

Das ist eine Übungssache. Es geht ausnahmslos allen Anfängern so,  dass die Konzentration abschweift, der Rücken lahm wird, die Beine verkrampfen, man einen trockenen Hals bekommt und sich die Gedanken überschlagen...und viele schlafen dann auch noch ein...Glaub mir: Irgendwas is immer...

Mit der Zeit der Übungspraxis fällt Dir alles viel leichter...beim ersten Mal Fahrradfahren, hat das auch nicht gleich reibungslos geklappt, oder?
Aber wenn Du immer wieder aufsteigst, oder in diesem Fall AUSsteigst, wirst Du ganz sicher DEINE Meditation finden und in den Genuß der Dinge kommen, die ich oben beschrieben habe. Und bitte nicht nervös werden, wenn mal ein paar Tage oder auch mal Wochen irgendwie keine Zeit oder Ruhe dafür zu sein scheint...Klappt bei mir auch manchmal ne Weile nicht...aber 1x ist besser als kein Mal...das ist das einzige, was es sich zu merken gilt, damit man sich selbst keinen Druck macht und eine fremde imaginäre Latte zu hoch hängt...dann kann Meditation weder gut sein noch gut tun...dann ist sie Pflicht, nicht Freude...und dann bringts auch nix...

Da ich auch ein Diplom als Entspannungspädagogin habe, wird es in Kürze kleine Videos und Podcasts geben, um Dir den Einstieg in die Mediation und damit in ein neues, in ein anderes Dasein geben.
Probiers aus. Oder Du versuchst bis dahin eines von den unzähligen Meditationsvideos auf Youtube.

Probier Dich aus. Lerne Meditation und Dich kennen!

Ich begleite Dich gern!

Allzeit Dein ASS















Mittwoch, 11. Februar 2015

Vertrauen...

http://www.ranger.esc14.net

Ich werd noch zum Blogparaden-Junkie....
Marie Gräff von schwellentroll.de hat eine Blogparade angestoßen, die mich ebenfalls sehr reizt...wer noch mit machen möchte sollte sich beeilen, denn sie läuft nur noch bis zum 15. Februar. Den Ablauf kannst Du auf der oben genannten Seite von Marie Gräff sehen.
Doch zurück zur eigentlichen Parade:

Das Thema hier ist

Vertrauen.


Vertrauen - die Währung, die Zahlungsfähigkeit garantiert
www.explizit.net

Noch so eines der ganz großen Dinge auf dem Weg zum Glücklichsein.
Und nun wird es die ersten Aufschreie geben mit einem Tenor, der etwa so klingen wird: "GEHTS NOCH? Ich habe vertraut...und nun isses passiert und ich liege vollends am Boden. Wenn man DAS davon hat, dann vertrau ich besser sowie so nix und niemandem und vor allem nie mehr!"

Da ist sie die Krux. Du zäumst den Gaul von hinten auf, würde meine Oma nun sagen.

Vertrauen ist erstmal etwas, was sich in Deinem Bauch abspielt, nicht in Deinem Kopf. Vertrauen ist  emotional und nicht rational. Und das Wort "Bauchgefühl" haben wir doch alle schon mal gehört...oder den Satz gesagt "also mein Bauch sagt, das..." oder "ich hab da so ein komisches Gefühl im Bauch..."

Das was da spricht ist nicht nur Deine innere Stimme. Es ist Dein SelbstVERTRAUEN. Es ist das Vertrauen in Dich, Deine Kraft, Dein Gespür dafür was richtig und falsch für Dich in diesem Moment ist, die Stimme, die Dich warnt oder sanft nach vorne stupst.
Ja, es ist schlimm eine Enttäuschung zu erfahren...und ja wir sind dann verletzt, traurig, peinlich berührt oä...und schimpfen auf denjenigen den wir für schuldig an unserem vermeindlichen Niedergang halten. ABER der Grund für das gefühlte Scheitern ist erstmal nicht Dein Gegenüber sondern Du selbst.

Bitter, ich weiß.
Warum das so ist? Ganz einfach: Du hast der Stimme in Dir drin, keine Beachtung geschenkt, hast verdrängt was Du in Deinem Bauch gefühlt hast und bist mehr in den Kopf gegangen, hast etwas gesehen und erlebt was die rational erstmal gefallen hat und deshalb die innere Warnleuchte nicht gesehen.
Passiert uns allen. Mir auch. Es ist erfahrungsgemäß allerdings wenig hilfreich, sich selbst zu bestrafen in dem Du Dich weniger wertschätzt oder eben die Schuld zu jemand anderen schiebst.
Es ist ja keine Frage der Schuld. Es ist eine Frage des Vertrauens- des Vertrauens zu Dir selbst.

Damit bin ich beim

SelbstVERTRAUEN

und das Wort allein könnte in mir schon Brechreiz auslösen. Es ist arg überstrapaziert und 1000fach, was sage ich, millionenfach beleuchtet worden...und ich find das Wort noch immer schrecklich.
Für mich fühlt es sich an, wie ein Mangel, etwas was ich nicht habe sondern andere und dadurch bin ich dann schlechter und alles was ich habe ist zum Scheitern verurteilt...FAAAAAALSCH

Wir werden alle damit geboren. Ja wirklich! Mal wieder haben wir alle von Geburt an richtig feine Sachen mit bekommen, damit das Leben für uns funkiontiert. Leider werden wir auch von Anfang an durch das direkte und weitere Umfeld anders konditioniert. Der eine mehr und der andere weniger.

Deshalb rufe ich Dir heute im Thema VERTRAUEN zu:

EGAL Umfeld! Und meinen sie es noch so gut....gehen sie doch DEINEN Weg in DEINEM Leben nicht in DEINEN Schuhen. Sich einen Rat holen mag gut sein, aber grundsätzlich gegen das eigene Gefühl handeln ist fatal und drängt Dich in einen Studel von Versagensängsten.

Unterdrücke also Deinen Instinkt nicht. Denn nichts anderes ist Dein Bauchgefühl, ist dein VERTRAUEN zu Dir selbst. Wenn Dein Instinkt Dir sagt "geh links um die Ecke" dann fühl noch mal in Deinen Bauch...und dann geh.
Am Anfang hast Du da vielleicht Unsicherheiten...jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt und schlimmer machen kannst Du es nicht mehr, wenn Du schon soweit unten angekommen bist...gut, dann frag jemanden um Rat. Mit diesem Rat FÜHL wieder in Deinen Bauch...und wenn es sich stimmig anfühlt dann fasse MUT Dir selbst zu vertrauen und geh los!

Wo auch immer Dein Problem auch liegen mag, fang mit kleinen Dingen an. Die Sache mit dem Vertrauen übt sich mit den kleinen Erfolgen. Und wenn Du damit fest stellen konntest, wie gut es ist Dir gelingt Dir selbst zu Vertrauen dann bist Du eine verläßliche Größe in Deinem eigenen Leben, Du wirst wieder selbstbewußter auftreten und man wird Dich sicher nicht mehr so sehr herumschubsen können.
Wenn Du Dir selbst vertraust, auf Deine Stimme, Deinen Bauch hörst, dann weißt Du auch welcher Person oder Sache oder Aktion Du trauen kannst, was für Dich richtig ist in diesem Moment. Denn darum gehts in der Sache mit dem VERTRAUEN: Die für Dich richtigen Dinge entscheiden und Dich und Dein Wohlgefühl voran zu bringen.

Und wenn es mal schief geht, denn wir alle menscheln...sag ich Dir aus Erfahrung: Die Entscheidung war richtig, aber wenn es dann auch noch so weh tut, hattest Du eine wichtige Lektion zu lernen. Und wenn Du nun aus Erfahrung klüger bist, wird Dir das genau gleiche nicht wieder passieren. Und wenn doch: Dann hast Du vor lauter Bäumen den Wald nicht gesehen und noch nicht alles Gute für Dich aus dieser Situation gelernt, deshalb wird Dir sowas immer wieder vorgesetzt...bis Du begriffen hast, um was es für Dich geht.

Und Du kannst mir glauben: Das passiert mir auch immer mal wieder.

Manchmal steht man selbst einfach zu dicht dran...und dann braucht man jemand der objektiv mal die Lupe raus holt...auch dieser Jemand kann ich für Dich sein, wenn Du das möchtest...

Wir lernen alle täglich dazu...wenn wir bereit sind uns täglich neu selbst zu vertrauen und jeden Tag die Chance ergreifen, dass es klappen kann.

Allein Widrigkeiten zum Trotz-Vertraue!

Allzeit Dein ASS
www.ass-lebenskunst.de (gerade im Aufbau)



Dienstag, 10. Februar 2015

Ich gönne mir mich selbst-mit Stolz!

Kugelförmiger Kaktus mit langen Stacheln
http://www.fernuni-hagen.de
Was für ein Morgen...
Erst funzt die Tastatur vom geborgten Läppi nicht, dann fiese Streitereien mit HM, dann plötzlicher Unterrichtsausfall und daher müssen die Kinder getrennt in die Schule, es regnet und ich werd patschnass beim Gassigehen und als ich nach Hause bzw. an meinen Schreibtisch will, fahre ich mich mitten in der Pampa in einem Matschloch fest. Als ich nun mit einer Tasse Tee doch die Technik in Gang bekommen hab und jeden Schluck des heißen Trösters dankbar in mich aufnehme während ich im Internet unterwegs bin, stolpere ich über die Blogparade von
www.verenalinhart.com
zum Thema "Stolz" und mir fällt spontan eine Veränderung an mir auf.
Ich sitze nämlich plötzlich schief auf meinem Stuhl. Wie angeschossen. Ich fühl mich unangenehm gepiekt...als ob ich auf so einem "Schwiegermutterstuhl" so einem monströsen Kaktus sitze...alles tut mir auf einmal weh...

Wie seltsam.
Ich fühl also mal genauer hin und mach mir so meine Gedanken, zum Stolz...und zu meinem Stolz und sowieso und überhaupt...

Stolz. Insgesamt scheint "Stolz" eine empfindliche Stelle in der Gesellschaft und im Ansehen zu sein und irgendwie negativ akzentuiert.
Die Eltern sind stolz anläßlich der Geburt des Babys. Ja. Und stolz, wenn das Kind eine irgendwie herausragende Entwicklung nimmt oder besonders gute Noten schreibt.
Und dann ist Stolzsein leider auch gleichgesetzt mit Konkurrenz, Neid und der natürlich nun vorhanden Arroganz...
Können wir nicht mehr unbewertet stolz sein? Bedeutet das wenn ich stolz bin, werte ich andere und anderes ab? Kann man sich nicht einfach mit freuen, mit den Erlebnissen, Ergebnissen, des anderen?

Ich gebe zu, ich habe manchmal nicht den Blick dafür, was ich Großartiges leiste, mir fällt dann nicht auf was an mir so besonders sein soll, dass ich stolz sein DARF. Nur-wessen Erlaubnis zum Stolzsein brauchen wir denn?

Ich sags Dir: Nur Deine eigene! Und ich spreche aus Erfahrung! Also gönne ich mir dieses Gefühl des Stolzes. Und das muß nicht einhergehen mit Unnahbarkeit oder Arroganz.

Wenn ich stolz bin, weil ich zB heute trotz des zerrissenen Tages schon die Küche aufgeräumt hab und nun an diesem Blog schreibe, dann wertschätze ich mich selbst und das ist es doch, womit wir anfangen sollten.
Wertschätzung.

Wenn ich mich und meine Erlebnisse, Taten, Erfolge (nenn es wie Du magst) wertschätze und mich dafür lobe, dann lächel ich, ein inneres Strahlen erfaßt mein ganzes Selbst, ich sitze wieder gerade, habe eine andere Körperhaltung beim Gehen und auch eine andere Ausstrahlung auf andere. Ich werde als erfolgreicher Mensch wahrgenommen, auch wenn keiner weiß, was ich eigentlich mache...aber die Ausstrahlung läßt das vermuten. Darauf reagiert das Umfeld. Ich werde weniger angefeindet, mir wird eher Respekt entgegen gebracht und wiederum durch diese Erfahrung bin ich stolz, dass ich so gut behandelt werde, ja sogar Partnerschaften entspannen sich, denn Dein Partner bekommt nicht mehr das Gefühl vermittelt, dass er Dein Bedürfnis nach Wertschätzung nicht tilgen kann und kann sich so frei und liebevoll dir gegenüber zeigen...ein Kreislauf voller Wunder (der Wunder voll...)ist entgang gesetzt.

Nach meinem Postig über Dankbarkeit und der Essenz, dass man so einen positiven Fokus in sein Leben bringt, setze ich noch eines oben drauf:

Ich bin stolz darauf, mich gut mit Worten ausdrücken zu können und selbstreflektiert hier von meinen Erlebnissen, Erfolgen, Mißerfolgen erzählen zu können. Ich bin stolz darauf, schon mal 70 Leser in einem Posting gehabt zu haben. Ich bin stolz darauf, dass meine Kinder und ich trotz aller Pubertät immer zu einander halten und für einander da sind, ich bin stolz darauf, mit meinem traumatisierten Pferd in nun 6 Monaten so viel erreicht zu haben, dass er Medikamente einnimmt und Hänger fährt, ich bin stolz auf mein künstlerisches und spirituelles Talent und Engagement und ich bin stolz darauf mich aus dem tiefsten Schietloch immer wieder allein herausgebuddelt zu haben, wenn andere mich schon tot gesagt hatten.

ICH BIN STOLZ AUF MICH.

Und das fühlt sich verdammt gut an.
So ist der Satz "ist die aber stolz" für mich nicht mehr negativ akzentuiert sondern eine Auszeichnung und hoffentlich auch für Dich ein weiterer Hinweis darauf wie Du das Glück in Dein Leben einladen kannst.

Und deshalb frage ich Dich:

Worauf bist DU heute besonders stolz?

Ich würde mich freuen, an Deinem Glück teilhaben zu dürfen!
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Allzeit Dein AS
www.ass-lebenskunst.de (gerade im Aufbau)